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Schule Diabo

Burkina Faso hält einen traurigen Weltrekord: Nur knapp 40% der Kinder des Landes werden eingeschult. Viele Burkiner sind deshalb Analphabeten. Und wer doch zur Schule geht, muss in drangvoller Enge lernen.

Antoine Michel Soubeiga stellte den Kontakt zu einer Grundschule im Dorf Diabo im Osten des Landes in der Grenzregion zum Niger und Benin her. Hier lernen 190 Kinder bis zur sechsten Klasse, vor allem die Amtssprache Französisch, die nur eine Minderheit auf dem Land beherrscht. Diese Sprache ist jedoch unbedingte Voraussetzung für den Besuch der Mittelschule oder für das Gymnasium.

Mittags sollen die Kinder in der Schule essen – ein wichtiger Grund für die Eltern, ihre Kinder in die viele Kilometer entfernte Schule in der Regel zu Fuß zu schicken. Die Mahlzeit (35 Cent pro Schüler) wurde wegen Geldmangel eingestellt. Mittlerweile hat der Verein Starke Kinder mehr als 60.000 warme Mahlzeiten finanziert, dazu benötigtes Schulmaterial und den Stromanschluss für ein Klassenzimmer. Mit Licht können die Schulabgänger auch abends noch für die wichtige Aufnahmeprüfung für das Gymnasium lernen.